In der vergangenen Woche durften wir unseren tansanischen Schulleiter, Wilson Lengima, hier in Deutschland begrüßen. Viele von Euch konnten ihn persönlich erleben – in Berlin, Zepernick, Neubrandenburg und Hohen Neuendorf. Für alle Beteiligten waren diese Treffen etwas ganz Besonderes: authentisch, berührend und oft auch ein wenig exotisch.
Begegnung in Neubrandenburg
Ein Highlight seines Besuches war der Abstecher nach Neubrandenburg. Dort besuchte Wilson eine Kirche und erlebte zum ersten Mal eine Orgel. Da er sich selbst zum christlichen Glauben bekennt, war dieses Erlebnis für ihn besonders bedeutsam. Er wollte verstehen, wie wir unseren Glauben hier in Deutschland leben.


An einer Grundschule in Neubrandenburg durfte er anschließend mit den Kindern ins Gespräch kommen. In seiner traditionellen Massai-Kleidung führte er sie mit Bildern und Geschichten auf eine kleine „Reise nach Tansania“, in die Tierwelt, an unsere Schule in Losimingori und auch ein wenig in die Massai-Kultur. Die leuchtenden Augen der Kinder zeigten, wie faszinierend es war, einmal eine ganz andere Lebenswelt kennenzulernen.


Begegnung mit Unterstützenden
Nach zwei Tagen in Neubrandenburg führte Wilsons Weg nach Zepernick, wo sich zahlreiche Mitglieder und Unterstützende unseres Vereins trafen, um ihn persönlich kennenzulernen. Bei Kaffee und Kuchen entstanden intensive Gespräche, viele Fragen wurden gestellt und vor allem aufmerksam zugehört. Ein Nachmittag voller Herzlichkeit, Verständnis und echter Nähe.

Zum Abschluss seiner Reise besuchte Wilson das Marie-Curie-Gymnasium in Hohen Neuendorf. Die Schulleitung und eine ganze Schulklasse nahmen sich Zeit, um über Bildung, Tradition und das Leben im Massai-Gebiet zu sprechen. Der Austausch war respektvoll und für beide Seiten bereichernd.


Diese Begegnungen haben uns erneut gezeigt, wie wertvoll echter Dialog ist. Wenn wir lernen, einander zuzuhören, können wir ein Stück näher an eine friedliche und glückliche Zukunft rücken. Solche Momente sind es, die unser Engagement tragen!